Heimniederlage da Gäste abgezockter

Unsere Mädels kamen motiviert ins Spiel, doch die Anfangsphase verlief nicht wie erhofft. In der Abwehr fanden wir zunächst keinen richtigen Zugriff auf die dynamischen Rückraumaktionen der Gäste. Apolda nutzte jede kleine Lücke konsequent aus und kam zu schnellen Toren aus dem Rückraum sowie aus der zweiten Welle. Im Angriff erspielten wir uns zwar ordentliche Chancen, aber entweder scheiterten wir an der gut aufgelegten Torhüterin der Gäste oder die letzten Pässe kamen nicht präzise genug. So liefen wir früh einem Rückstand hinterher. Zur Mitte der ersten Halbzeit stabilisierte sich unsere Abwehr deutlich. Durch aktiveres Herausrücken und bessere Kommunikation konnten wir einige Angriffe von Apolda unterbrechen. Auch im eigenen Angriffsspiel fanden wir nun bessere Lösungen: Über geduldige Ballstafetten, gutes Zusammenspiel zwischen Rückraum und Kreis sowie erfolgreiche 1-gegen-1-Aktionen kamen wir zu Torerfolgen und konnten den Rückstand etwas verkürzen.
Trotz dieser guten Phase ging es am Ende mit einem Rückstand (08:11) in die Halbzeitpause, da wir uns selbst durch technische Fehler und ungenutzte Chancen um ein engeres Ergebnis brachten.
Nach dem Wiederanpfiff starteten wir mit viel Energie und deutlich verbessertem Tempospiel. Die Mädels verteidigten nun aggressiver, gewannen Zweikämpfe und kamen zu mehreren Ballgewinnen. Dadurch gelang es uns, den Rückstand zunächst zu reduzieren und wieder Anschluss zu finden.
Die Stimmung in der Halle wurde lauter, und man merkte, dass unser Team das Spiel noch drehen wollte. Besonders im Angriff gelang es uns nun häufiger, über schnelle Kreuzungen und gut vorbereitete Würfe aus dem Rückraum zum Torerfolg zu kommen. Doch genau in der Phase, in der wir nah dran waren, das Spiel auszugleichen, zeigten sich die Gäste abgezockter: Apolda nutzte zwei technische Fehler unsererseits sofort aus und erzielte einfache Gegenstoßtreffer. Dieser kleine Lauf brachte sie wieder deutlicher in Führung – ein Rückschlag, von dem wir uns nicht vollständig erholen konnten. Spielstand zum Ende 19:24
Autor: Lena Liebetrau