Kampf und Engagement reichte nicht
Am Sonntag, 09.11.2025, empfing die weibliche Jugend B der HSG Erbstromtal Eisenach den Thüringer HC zum Heimspiel. Gleich in der ersten Minute traf Eisenach zum 1:0, bevor der THC kurz darauf ausglich. Beide Teams starteten mit hohem Tempo, doch auf Seiten der HSG schlichen sich zu Beginn viele technische Fehler und ungenaue Pässe ein. Eisenach’s Torhüterin verhinderte mit starken Paraden Schlimmeres, während die HSG im Angriff in der 6. Minute den erneuten Ausgleich erzielte. Trotz eines verwandelten Siebenmeters der Gastgeberinnen nutzte der THC seine Tempogegenstöße konsequent und setzte sich bis zur 11. Minute auf 4:7 ab. Nach einer Auszeit und ersten Zeitstrafen auf beiden Seiten stabilisierte sich die HSG langsam und zeigte eine verbesserte Abwehrleistung. Kurz vor der Pause hielt die Torhüterin des Erbstromtals stark einen Siebenmeter und sorgte damit für neuen Aufschwung. Zur Halbzeit lag Eisenach dennoch knapp zurück.
In der zweiten Hälfte begann das Spiel ähnlich hektisch, der THC baute seinen Vorsprung auf fünf Tore aus. Doch die HSG erzielte das erste Tor nach Wiederanpfiff, und die Torhüterin überzeugte weiterhin mit starker Torhüterpräsenz. Auch in der Abwehr agierte die Mannschaft nun kompakter und mit besserer Kommunikation. Mit zunehmender Spielzeit reduzierten die Gastgeberinnen ihre Fehlerquote und kämpften sich bis auf drei Tore heran. Eisenach verwandelte mehrere Siebenmeter sicher, und die Partie blieb spannend bis kurz vor Schluss. Dennoch machten Abstimmungsprobleme in der Abwehr und technische Fehler den Unterschied. Trotz großem, kämpferischem Einsatz und einer deutlichen Leistungssteigerung musste sich die HSG am Ende mit 24:29 geschlagen geben. Insgesamt zeigte das Team eine kämpferische Leistung, auf die in den kommenden Spielen aufgebaut werden kann.
Autor: Linn Bader


