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Frauen  |  

Start-Ziel-Sieg

Am vergangenen Samstag waren wir zu Gast in der Normannsteinhalle bei den Frauen der SG Schnellmannshausen. Bereits im Hinspiel konnten wir die Gastgeberinnen lange auf Distanz halten, ehe uns am Ende die Kräfte schwanden und wir eine knappe Niederlage hinnehmen mussten. Die Devise war daher klar: Revanche nehmen und die zwei Punkte mit ins Erbstromtal bringen. Die Voraussetzungen dafür waren vielversprechend. Mit einer nahezu voll besetzten Bank und einigen Rückkehrerinnen aus der Verletzungspause reisten wir mit berechtigten Hoffnungen an.

Der Start in die Partie verlief zunächst etwas schleppend. Beide Teams tasteten sich vorsichtig heran, ehe uns nach anderthalb Minuten der erste Treffer gelang. Auch Schnellmannshausen fand zunehmend ins Spiel, sodass es in den ersten zehn Minuten zu mehreren Führungswechseln kam. Nach einem Time-Out der Gastgeberinnen gelang es jedoch uns, einen Gang höher zu schalten. Bis zur 20. Minute erspielten wir uns erstmals eine Vier-Tore-Führung. Zwar versuchte die SG bis zur Pause noch einmal zu verkürzen, doch wir hatten stets die passende Antwort parat und gingen mit einer 13:10-Führung in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel knüpften wir nahtlos an die starke Phase vor der Pause an und erzielten direkt den nächsten Treffer. Besonders erfreulich war die Geduld im Angriffsspiel: Die erarbeiteten Chancen wurden konsequent genutzt, auch wenn hier weiterhin Potenzial nach oben besteht. Zudem präsentierte sich unsere Abwehr – in der Vergangenheit oftmals ein Sorgenkind – an diesem Tag äußerst kompakt. Die Mädels agierten beweglich, schlossen die Lücken konsequent und erarbeiteten sich mehrere Ballgewinne. Bis zur 50. Minute bauten wir den Vorsprung auf komfortable neun Tore aus. Trainer Tino Schill nutzte diese Phase, um kräftig durchzuwechseln. Zwar ging dadurch zwischenzeitlich etwas der Spielfluss verloren und auch die Abwehr zeigte phasenweise wieder kleinere Lücken, doch der Sieg geriet zu keinem Zeitpunkt ernsthaft in Gefahr. Schnellmannshausen konnte den Abstand zwischenzeitlich noch etwas verkürzen, am Ende stand jedoch ein verdienter 30:23-Erfolg auf der Anzeigetafel. Damit gelang die erhoffte Revanche – und die zwei Punkte gingen mit ins Erbstromtal.

Autor: Stephanie Gemeinhardt

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