Turniersieg mit bitterem Beigeschmack
Das Turnier begann aus organisatorischen Gründen mit ca. 25 min Verspätung, in denen die Mädels fertig auf dem Spielfeld warteten. In dieser Zeit verloren Sie die Spannung und den Fokus aufs Spiel und starteten sehr holprig ins Turnier. Das Erste Spiel gegen die HSG Werratal war geprägt von Fehlwürfen und technischen Fehlern, sodass wir unserer Favoritenrolle in der 1. Halbzeit nicht gerecht wurden und nur mit einem knappen Vorsprung von 2:3 in die Halbzeitpause gingen. In dieser fanden Dana und Christian anscheinen die richtigen Worte. Die Mädels konnten danach viel bessere Leistungen abrufen und das Spiel mit 2:9 für sich entscheiden.
Im 2. Spiel gegen die Mannschaft aus Oberdorla (was ein rein weibliches Duell war), blieben die Mädels erneut unter Ihren Möglichkeiten. Zwar gewannen wir das Spiel deutlich mit 15:1, aber aufgrund erneuter viele Fehlwürfe aufs Tor und unkonzentrierte Abspiele, waren die Trainer nicht ganz zufrieden mit der Leistung der Mädels.
Im 3. Spiel gegen Mühlhausen starteten wir konzentrierter. Die Mädels der HSG arbeiteten sich mal im 1 gegen 1 und mehrfach auch mit schönen, schnellen Spielzügen durch die Abwehr. Trotz des guten Spiels, gingen wir aufgrund mangelhafter Wurfausbeute „nur“ mit einem 3:0 in die Halbzeitpause. Die Abwehrarbeit gegen die flinken Jungs und Mädels aus Mühlhausen kostete uns viele Körner, sodass es unseren Mädchen immer schwerer fiel, den Ball im Tor zu platzieren. Hier rächten sich die unkonzentrierten Abschlüsse aus der ersten Halbzeit. Das Spiel endete 6:5 für uns.
Trotz eines müden Eindrucks konnten wir alle 3 Spiele gewinnen und reihten uns nach Abschluss der Vorrunde auf Tabellenplatz 5 von 16 ein, womit wir uns in der Hauptrunde für die oberste thüringer Liga qualifiziert haben. Starke Leistung unserer Mädels! Allerdings sind wir in dieser Liga die einzige rein weibliche Mannschaft. Die kommenden Gegner in der Hauptrunde setzen sich zu 70 Prozent aus rein männlichen Mannschaften zusammen. Das stellt das Trainerteam erneut vor große Herausforderungen. Es wird die Aufgabe sein, die Mädels in dieser Phase maximal zu motivieren um nach der Hauptrunde in Bestform in das Turnier der weiblichen Bestenermittlung zu gehen. Es bleibt die Hoffnung auf eine Umstrukturierung der Hauptrunde und eine rein weibliche Bestenermittlung (entsprechend der letzten Saison 24/25) durch den Thüringer Handball Verband.
Es spielten für die HSG: Arya Rehm und Marie Räder im Tor, Amelie Ritz (2), Greta Berg (2), Carlotta Reich (6), Melissa Obenauf (8), Annika Sell (5), Matilda Meyer (4), Hanna Räder (3), Sunny-Lou Große
Autor: Rene Obenauf

